Ich habe eine neue Domain registiert. https://kieselsteinchen.de Bis heute sind dort zwei Kapitel, aber es werden mehr werden. Das ist auch schon deswegen sicher, weil hier Kieselsteine von 80 Seiten rumliegen, die ich aber so nicht veröffentlichen kann. Oder vielleicht könnte ich sie veröffentlichen, aber dann hätte ich vermutlich eine Menge Ärger statt einen Namen nennen wir mal jemanden NR sollte ich das anonymisieren.
Nicht das mich das irgendwie stören würde, wenn ich Namen öffentlich würden, und wahre Geschichten, wahr bleiben. Aber ob sie juristisch haltbar sind und Leute mit Geld und Einfluss sich nur aufgrund ihres Ansehens dagen wehren, ist halt eine andere Geschichte. Es wäre immer eine Abwägung. Anruf eines Sterbenden steht mit Namen online, weil er Tod ist und es nichts despektierliches ist. Jimmy hätte es möglicherweise gefallen. Auf jeden Fall verstanden wir uns so gut, dass deswegen kein Streit entstanden wäre. Über das Grundeinkommen, da hätten wir uns streiten können wie die Kesselflicker, aber über sowas nicht.
Bei manchen Kapiteln wird das echt schwer werden. Insbesondere bei den ganzen Umbenennungen, da muss ich aufpassen, zwar kenne ich einen Max, aber den kannte ich nicht in der Schulzeit. Also gibt es in der Schulzeit einen Max. Sollte jetzt ich irgendwann einen Kapitel schreiben in dem der Max vorkommt, dann heißt der natürlich anders.
Anonymisierung hin oder her, bei manchen Kapitel wird es wohl echt schwierg werden. Kapitel 3 gerade online gestellt und enthält auch einen Namen. Ist sehr lange her und ist schon lange tot. Sicherlich hätte ich mich auch um komplette Anonymisierung bemühen können, aber dann wäre es wohl nicht mehr die gleiche Geschichte.
Grundsätzlich geht das wie bei dem Artikel bei den Krautreportern dann wäre ich jetzt Peter, aber das kann ich vermutlich nur für einen Artikel durchhalten. Peter entstand nur, weil ich damals nicht bereit war, über Armut zu reden. Armut ist nicht sexy. Ich stehe heute mehr zu meinem Leben als damals. Dritte möchte ich durch meine Kieselsteine nicht verletzen. Es wird bei manchen Geschichten nicht ganz vermeidbar sein. Es ist meine subjektive Sicht. Es ist eine Fiktion. Es ist eine Selbsterzählung. Es ist wie immer falsch, aus der Perspektive eines anderen.